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Das Bild zeigt ein Steuerrad eines Segelschiffes.
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Langfristig auf Kurs bleiben.

Aufgabe und Zielsetzung

Werte auf Generationen Sichern

Eine Kapitalsubstanz über eine langfristig orientierte Veranlagung produktiv zu machen und damit eine dauerhafte Vermögensbasis für Generationen von Niederösterreichern und Niederösterreicherinnen zu schaffen, ist Zielsetzung im NÖ Generationenfonds. Gemäß Beschluss des NÖ Landtages ist das Vermögen des NÖ Generationenfonds und die laufenden Erträge bzw. Ausschüttungen für definierte Ausgaben im sozialen Bereich zweckgewidmet. Das Land Niederösterreich folgt damit dem Beispiel anderer Staatsfonds, die öffentliche Assets über eine langfristige Veranlagung wertsichern.

 

Richtlinien

Risikoavers, Zukunftsorientiert

Die Anlagerichtlinien für den NÖ Generationenfonds basieren auf dem niederösterreichischen Landesgesetz für risikoaverse Finanzgebarung.

Die Richtlinien des Landes Niederösterreich, nach denen die fibeg die Veranlagung des NÖ Generationenfonds steuert, stellen die generationenübergreifende Sicherung der Landesmittel in den Fokus:

  • Die langfristige Erreichung des Veranlagungszieles hat Vorrang vor kurzfristiger Ertragsmaximierung.
  • Sicherheit, Rentabilität und Liquidität sowie eine angemessene Streuung der Vermögenswerte bilden das Koordinatensystem der Veranlagung.
  • Die implementierte Risikosteuerung wird höchsten Ansprüchen an die Bewertung und Kontrolle von Risiken gerecht.
  • Die Veranlagungsrichtlinie wurde zuletzt mit 24. September 2020 vom niederösterreichischen Landtag aktualisiert.

Transparenz

Sicherheit aus Rechenschaft

Periodische Veröffentlichungen und ein ausgewogenes System an Kontroll- und Prüfinstanzen stellen maximale Transparenz bei der Veranlagung des NÖ Generationenfonds für Niederösterreich sicher.

Die fibeg legt jährlich einen Bericht über die Entwicklung und Ergebnisse der Veranlagung vor. Dieser wird in den zuständigen Gremien des NÖ Landtages behandelt.

Dass die Richtlinien und die Strategie der Veranlagung konsequent gelebt werden, gewährleisten laufende Abstimmungen mit den Organen bzw. Partnern der fibeg:

  • Die fibeg informiert laufend den Beirat, den Aufsichtsrat sowie das Land Niederösterreich - als Eigentümer des NÖ Generationenfonds und als Gesellschafter der fibeg - über die Entwicklungen im Generationenfonds.
  • Die Einhaltung der Richtlinie für die Veranlagung und das Risikomanagement für das Vermögen des NÖ Generationenfonds wird jährlich von einem Wirtschaftsprüfer geprüft und dieser Prüfbericht sowie der Bericht über die Veranlagung werden jährlich dem NÖ Landtag vorgelegt.
  • Die Tätigkeit der fibeg unterliegt der Kontrolle des Landes- und Bundesrechnungshofes.

Nachhaltigkeit

Nachhaltige Veranlagung

Mit der Veranlagung des NÖ Generationenfonds berücksichtigt die fibeg wesentliche Aspekte nachhaltigen Investierens.

Nachhaltiges Veranlagen in der fibeg
Mit Beschluss vom 2. Juli 2009 hat der NÖ Landtag die Vorgaben für die Verwaltung des NOE Fonds präzisiert und unter anderem auch festgelegt, dass die Veranlagung unter größtmöglicher Bedachtnahme auf internationale Abkommen und Richtlinien bezüglich Umwelt, Menschenrechte und Korruption zu erfolgen hat.

Nachhaltigkeitskonzept
Dem folgend wurde seitens der fibeg noch im Jahr 2009, unter Beiziehung eines externen Spezialisten, ein Nachhaltigkeitskonzept erstellt, das die Einteilung der Veranlagung in vier Nachhaltigkeitsklassen vorsieht. Seither wird das Portfolio regelmäßig analysiert und bewertet. Per 31. Oktober 2025 konnten sämtliche Veranlagungen den beiden besten Nachhaltigkeitsklassen zugeordnet werden.

Carbon Divestment
Seit 2016 liegt zudem auch ein Fokus auf dem Thema „Carbon Divestment“. Weitere Ausschlüsse betreffen unter anderem Investments in Staaten mit strategischen Mängeln betreffend Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, Rohstoffe oder Hedgefonds. Mögliche Änderungen von rechtlichen Rahmenbedingungen werden geprüft und fließen in die Entscheidungsprozesse mit ein.

Nachhaltigkeit integrieren
Nachhaltigkeit ist ein integrativer Bestandteil der Veranlagung des NÖ Generationenfonds. Nachhaltiges Investieren wird dabei auch als ein Instrument gesehen, das finanzielle Risiken reduziert. Es berücksichtigt neben ökologischen Kriterien auch die soziale Verantwortung von Unternehmen sowie Kriterien der Unternehmensführung.